NAV spart Lizenzkosten durch Ersetzen von CA-Spool

durch _beta doc|z (Outputmanagement) für Ad-hoc-IP-Druck aus CICS/JES2s

Ausgangssituation

Die CICS-Anwendung druckt auf den JES2 Spool. JES2 wiederum schickte den Druck zuvor an CA Spool, der den Druck über TCP/IP an die lokalen Netzwerkdrucker verteilte. Zusätzlich verwendet NAV eine Software von PaperCut für den sicheren Druck. Diese Lösung ermöglicht ein Szenario, bei dem sich der Benutzer mit einer Schlüsselkarte bei einem Drucker seiner Wahl authentifiziert, damit der Druck ausgeführt wird.

Herausforderung

Damit dies funktioniert, muss der Druckauftrag an den richtigen PaperCut-Server gesendet werden und auch die CICS-Benutzerkennung muss an PaperCut weitergegeben werden. Eine besondere Herausforderung war die schiere Menge an Druckdefinitionen. Rund 2.700 Drucker waren in CA Spool definiert worden. Diese wurden mit Ausgabeklassen (einschließlich einiger alternativer Definitionen) multipliziert, die die Gestaltung des Drucks – d.h. die Formatierung der Dokumente, die Papierausrichtung, die Schriftarten, die zu verwendenden Logos usw. – regeln.

Diese Art der Einrichtung führte zu etwa 34.000 Druckerdefinitionen.

Umsetzung von _beta doc|z (Outputmanagement) bei NAV

Outputmanagement NAV: NAV verwendet jetzt _beta doc|z auf IBM z/OS sowohl für den Druck und die Archivierung von etwa 500.000 BatchListen pro Jahr als auch für den Druck über TCP/IP auf Adhoc-Basis. Die neue TCP/IP-Drucklösung enthält einen Teil des ASCII-Drucks, ist aber hauptsächlich zeilenbasiert, wobei die Grafiken PCL-basiert sind.

Die architektonischen Voraussetzungen wurden mit der neuen Symphony Produktgeneration von Beta Systems geschaffen, die sich durch eine stark verbesserte IPDruckfunktionalität sowie die Nutzung der IBM SYSOUT API (SAPI) auszeichnet. Das SAPI-Lesegerät bietet eine bessere Leistung und, was noch wichtiger ist, eine bessere Performance: _beta doc|z kann nun mehrere Definitionen pro Ausgabeklasse verwalten, d.h. Parameter wie Jobnamen auslesen und den Druck dynamisch steuern. Mit dieser Technologie konnte die Heraus- forderung der Druckdefinitionen angegangen werden.

Lösung

Die Ergebnisse einer von den Experten von Beta Systems durchgeführten Analyse zeigten, dass die 34.000 Flachdrucker-Definitionen durch Logik auf nur 7 Hauptzuordnungen reduziert werden konnten. Außerdem sind die 2.700 physischen Drucker jetzt auf weniger als 200 Druckserver abgebildet. Dies konnte durch dynamisches Hinzufügen des Warteschlangen-
namens erfolgen, der den an den Druckserver angeschlossenen Drucker bestimmt. In Zukunft kann die Anzahl der Druckserver durch eine Optimierung der Einrichtung weiter reduziert werden. Anstatt Benutzer-IDs wie in CA Spool vorzubestimmen, nehmen wir jetzt auch dynamisch die CICS-Benutzerkennung auf und geben sie an PaperCut weiter.

Während des Projekts wurde _beta doc|z um neue Standardfunktionalitäten erweitert. Die Druckerdefinitionen sind jetzt Teil der _beta doc|z Datenbank. ISPF-Verwaltungsschnittstellen mit Hilfsfeldern wurden ebenfalls hinzugefügt. Dies macht es sehr einfach, Drucker hinzuzufügen, zu entfernen und zu ändern. Der NAV kann auch Druckereinrichtungen untersuchen, um zu sehen, welche PCL-Mitglieder, Logos usw. verwendet werden, noch bevor ein Drucker in Betrieb genommen wird.

Da sich die Definitionen in der Datenbank befinden, bedeutet dies auch, dass alle Daten zur Sicherheit gesichert werden können. Für einen konformen Betrieb werden alle Aktionen in SMF-Datensätzen protokolliert. Die Definitionen werden durch RACF-Berechtigungen geregelt, und zur Sicherung der Kommunikation wird SSL/TLSVerschlüsselung verwendet.

Fakten
Gründungsjahr: 2006
Mitarbeiter: 19.000
Branche: Staatshaushalt
Hauptsitz: Norwegen

Herausforderung
Einsparungen bei den Lizenzkosten, bei gleicher Leistung

Lösung
Outputmanagement NAV: Eine enge Zusammenarbeit zwischen NAV und Beta Systems führte zu neuen Funktionen in _beta doc|z, die die erfolgreiche Ablösung von CA Spool ermöglichten.

Ergebnis

Das Ergebnis für NAV brachte einen weiterhin erfolgreichen Betrieb ohne Auswirkungen auf die Endbenutzer und ohne erforderliche Änderungen in der CICS-Anwendung, während gleichzeitig erhebliche Einsparungen bei den Lizenzkosten erzielt wurden.

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